Hinweise zu dieser Seite

Die auf dieser Seite präsentierten Tipps und Empfehlungen sind naturgemäß subjektiv, denn schließlich spiegeln sie unsere eigenen Erlebnisse und Erfahrungen wieder.

Deshalb hier ein paar Informationen zu Ergänzungen und auch zu Werbemöglichkeiten hier auf der Seite.

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Italiana Pizza & Pasta, Kalamaki

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Italiana Pizza & Pasta in Kalamaki

Neu in Kalamaki seit 2018 ist das „Italiana Pizza & Pasta„. Es findet sich in dem optisch etwas befremdlichen Bau, der zuerst das „Kaloperasi“ und im Jahr 2017 dann das „Sun of the beach“ beherbergt hat.

Nachdem wir kurz nach der Öffnung vom „Italiana“ durchwachsene Kritiken bei Facebook gelesen hatten, wollten wir dem Restaurant natürlich trotzdem eine Chance geben. Und ich muss sagen, das war die beste Entscheidung, die wir jemals bzgl. Gastronomie getroffen haben.

Entgegen des Namens „Italiana Pizza & Pasta“ serviert das Restaurant hervorragende Küche, die weit über die „beworbene“ Pizza & Pasta hinaus geht.

Starten wir doch einfach mit einem Menu, wie wir es gern gegessen haben. 🙂

Der Aperitif:

Bellini zum Aperitif, Italiana, Kalamaki

Bellini zum Aperitif, Italiana, Kalamaki

Zum Start als Aperitif erst einmal einen perfekten Berlini, Prosecco mit frischem Pfirsich.

Vorspeisen

Typische Vorspeisen sind dann eine fantastische Bruschetta und ein sehr feines Carpaccio vom Rind.

Bruschetta in Perfektion, Italiana, Kalamaki

Bruschetta in Perfektion, Italiana, Kalamaki

Rinder-Carpaccio, Italiana, Kalamaki

Rinder-Carpaccio, Italiana, Kalamaki

Hauptgerichte

Auch bei den Hauptgerichten stehen reichhaltige Alternativen zu Pizza und Pasta bereit. Wir haben sowohl Saltimbocca als auch Scaloppine al Marsala sehr genossen.

Saltimbocca, Italiana, Kalamaki

Saltimbocca, Italiana, Kalamaki

Scaloppine al Marsala, Italiana, Kalamaki

Scaloppine al Marsala, Italiana, Kalamaki

Auch bei Pasta ist die Auswahl riesig und die Qualität großartig. Die Spaghetti mit Meeresfrüchten sind ein Hochgenuss!

Meeresfrüchte-Spaghetti, Italiana, Kalamaki

Meeresfrüchte-Spaghetti, Italiana, Kalamaki

Die Pizza bei „Italiana“ ist, ebenfalls nach wohl anfänglichen Schwierigkeiten, mittlerweile ziemlich perfekt.

Die Auswahl an „fertigen“ Kombinationen ist erst mal nicht groß, aber natürlich kann man sich großartige Pizzen selbst zusammenstellen. Das kann dann z.B. so aussehen.

Schinken-Pizza mit Rucola und Parmesan, Italiana, Kalamaki

Schinken-Pizza mit Rucola und Parmesan, Italiana, Kalamaki

Diese Schinken-Pizza, ergänzt um Rucola und Parmesan, schmeckt noch fantastischer als sie aussieht. 🙂

Dessert

Und dann Nachtisch? Gibt es natürlich auch! Und sooooooo lecker.

Wir haben fast ausschließlich Tiramisu bestellt, weil es einfach so gut war; aber auch die Mousse au chocolat war köstlich.

Tiramisu, Italiana, Kalamaki

Tiramisu, Italiana, Kalamaki

Und dann noch?

„Vom Haus“ gibt es üblicherweise Limoncello und einen Obstteller. Raki gibt es konsequenterweise nicht. Wer aber mit Limoncello nicht klar kommt, der sollte nach einem Grappa fragen, der Austausch ist kein Problem.

Limoncello und Obst, Italiana, Kalamaki

Limoncello und Obst, Italiana, Kalamaki

Unser Fazit

Bei „Italiana“ stimmt für uns alles.

Das fängt beim netten und engagierten Service an, geht weiter über hervorragende Zutaten und endet bei gekonnt zubereitetem und abgeschmecktem Essen.

Wir haben so einiges ausprobiert und wurden nie enttäuscht, was wir ansonsten nur von wenigen anderen Restaurants in der Gegend sagen können.

Wer neben der typischen griechischen Tavernenküche, die es in Kalamaki in quasi jedem anderen Restaurant gibt, qualitativ hochwertige und leckere Abwechslung sucht, dem können wir das „Italiana“ sehr ans Herz legen.

Übrigens: Es werden sowohl Frühstück als auch keine Mahlzeiten wie Sandwiches den ganzen Tag über angeboten, außerdem gibt es die in Kalamaki üblichen Gratis-Liegen und Sonnenschirme am Strand, und das in einer guten und ruhigen Lage etwas außerhalb des mittlerweile sehr vollgestellten Strandes an der zentralen Tavernenmeile.

Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch dort und hoffen, dass sich das Italiana dauerhaft in Kalamaki halten kann.

Agia Triáda, stimmungsvolle minoische Ausgrabung

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Agia Triáda, Übersicht über die Anlage

Agia Triáda, Übersicht über die Anlage

Die zweitgrößte und stimmungsvollste minoische Ausgrabung in der westlichen Messará-Ebene befindet sich nur zwei Kilometer von Phaistos (Artikel zu Phaistos hier) entfernt. In minoischer Zeit waren die beiden Orte durch einen gepflasterten Weg miteinander verbunden.

Agia Triáda, Übersicht über die Anlage

Agia Triáda, Übersicht über die Anlage

Zusätzlich zu den Überresten der Palastanlage findet sich eine Agora mit umliegenden Wirtschaftsgebäuden, eine Art „minoischer Marktflecken“.
Denjenigen, die die historischen Gebäude genau einordnen möchten, sei die Mitnahme eines guten Reiseführers, wie z.B. „Kreta“ von Eberhard Fohrer aus dem Michael Müller Verlag (*) empfohlen.

Impressionen aus Agia Triáda

Impressionen aus Agia Triáda

Impressionen aus Agia Triáda

Impressionen aus Agia Triáda

Da der minoische Name der Palastanlage nicht überliefert wurde, bekam die Ausgrabung ihren Namen durch die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die in der Nähe der Anlage zu finden ist. Auf dem Gelände selbst findet sich die kleine byzantinische Kirche Agios Georgios, errichtet im Jahre 1302.

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios, Innenansicht

Agia Triáda, Kirche Agios Georgios, Innenansicht

Das an anderen Stellen oft empfohlene Kombiticket zusammen mit Phaistos konnte im Herbst 2016 leider nicht mehr erworben werden.

Phaistos, minoische Stätte mit bestem Ausblick

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Einen Sinn für schöne Ausblicke hatten sie, die Minoer…

Blick über Phaistos, Kreta

Blick über Phaistos, leider bei schlimmen Lichtverhältnissen

Phaistos (oder auch in anderer Umschrift „Festos“),die nach Knossos wohl bedeutendste minoische Palastanlage auf Kreta, liegt wunderschön auf einem Höhenrücken, von dem aus man weite Ausblicke in die fruchtbare Messará-Ebene hat.

Besucht man die Ausgrabung etwas früher am Morgen, ist man hier noch fast völlig ungestört und kann die ruhige, erhabene Atmosphäre fast ganz für sich geniessen. Ebenfalls eine schöne, ruhige Zeit ist der späte Nachmittag oder frühe Abend mit seinen goldenen Lichtstimmungen.

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Zu besichtigen sind die zum Teil noch gut erhaltenen, bzw. anschaulich restaurierten Palasträume, Innen- und Lichthöfe und Wirtschaftsräume. Der bekannteste Raum ist das „Gemach der Königin„. Es gibt ausserdem noch einen sehr gut erhaltenen Treppenaufgang sowie den Zentralhof.

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ebenso wie in Gortys verliert sich der Zeitpunkt der Gründung des Palastes im mythischen Nebel.

Erste Anzeichen einer Besiedelung durch den Menschen finden sich ab ca 4000 v. Chr. , also noch in der Jungsteinzeit. Der erste Palastbau fiel in die Zeit zwischen 1900 bis ca. 1850 v.Chr.. Um 1700 v. Chr. war der Palast dann durch ein gewaltiges Erdbeben wieder zerstört. Ein Neubau der Anlage wurde ab ca 1600 v. Chr. betrieben, aber niemals fertig gestellt.

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ca. 1700 v. Chr. begann dann die sogenannte „Neupalastzeit“ die ihr Ende dann inselweit um ca. 1420- 1450 v. Chr. fand. Nachzulesen ist dieses und die weitere Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte sehr gut im Reiseführer „Kreta“ von Eberhard Fohrer aus dem Michael Müller Verlag.

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Ansichten der minoischen Palastanlage, Phaistos, Kreta

Die Besichtigung ist mittlerweile richtig teuer geworden, sie lohnt aber trotzdem.

Eintrittspreise 2016: Erwachsene zahlten 8 Euro Eintritt, der ermäßigte Preis für Kinder, Studenten etc. betrug 4 Euro.

Direkt neben dem Parkplatz liegt außerhalb der Ausgrabungsstätte auf der Straße nach Agios Ioannis auch noch die alte Kirche Agios Georgios, die zumindest recht fotogen ist.

Kirche Agios Georgios, Phaistos, Kreta

Kirche Agios Georgios, Phaistos, Kreta

Unweit von Phaistos befindet sich eine weitere minoische Palastanlage, Agia Triáda, zu der es hier einen separaten Artikel gibt. Die Besichtigung der beiden Anlagen kann man sehr gut miteinander kombinieren. Das in früheren Jahren verbilligt erhältliche Kombiticket für beide Paläste war im Jahr 2016 allerdings nicht mehr erhältlich.

 

Gortys, eine der interessantesten Ausgrabungen auf Kreta

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Titus-Basilika, Gortys, Kreta

Titus-Basilika, Gortys, Kreta

Nachdem wir einige Jahre nicht mehr dort waren und uns die Gegebenheiten gar nicht mehr plastisch vorstellen konnten, haben wir in diesem Herbst mal wieder einen wunderbaren Vormittag in Gortys, auch Gortyn oder Gortyna genannt, verbracht. Gortys liegt direkt an der Straße von Mires nach Heraklion, kurz vor Agii Deka. Nördlich der Straße ist der eingezäunte, „offizielle“ Teil zu finden, für den man auch Eintritt bezahlt, welchen auch wir zuerst einmal besucht haben.

Titus-Basilika, Gortys, Kreta

Titus-Basilika, Gortys, Kreta

Als erstes, schon von der Strasse aus, fällt einem die eindrucksvolle (leider zur Zeit eingerüstete) Titus-Basilika ins Auge. Insgesamt erfreut Gortys dadurch, dass „schön viel stehen geblieben“ ist und man sich so eine sehr gute Vorstellung von der antiken Stadt machen kann.

Amphitheater und Odeion, Gortys, Kreta

Amphitheater und Odeion, Gortys, Kreta

Durchquert man dann eine Fläche mit verschiedenen Gebäuderesten und dem Amphitheater  gelangt man zum Odeion, das ebenfalls sehr gut erhalten ist. In seinem Innenraum findet man über die Wände geschrieben, den ältesten, erhaltenen Gesetzestext Europas. Verfasst ist der Text in einem dorischen Dialekt in bustrophedoner Schreibweise, also „wie der Ochse pflügt“, von links nach rechts und in der nächsten Zeile wieder nach links. Sogar ein Ehe- und Familienrecht sind bereits enthalten.

Gesetzestext in bustrophedoner Schreibweise, Gortys, Kreta

Gesetzestext in bustrophedoner Schreibweise, Gortys, Kreta

Der Sage nach wurde Gortys von König Minos gegründet, aber in Wirklichkeit gibt es erste nachweisbare Spuren der Stadt schon aus der Jungsteinzeit. Unter der Platane am nördlichen Ende der Ausgrabung soll Zeus mit Europa den späteren König Minos gezeugt haben.

Auf jeden Fall ist es älter als Phaistos, die bekannteste minoische Ausgrabung der Messará-Ebene. Im Laufe der Jahrtausende erlebte Gortys eine wechselvolle Geschichte. Während der ganzen Zeit war die Stadt immer bedeutend und gross. Sie findet bereits in der Ilias von Homer Erwähnung und auch der Apostel Paulus predigte hier um das Jahr 59 nach Christus.

Eine grosse Rolle spielte Gortys in der Christianisierung des östlichen Mittelmeerraumes. Schon im 2. Jahrhundert nach Christus war es Bischofssitz. Später kamen dann die Römer, die Araber und zwischenzeitlich auch einmal die Freibeuter. Zerstört wurde die Stadt im neunten Jahrhundert durch die Araber und verschwand dadurch in der Bedeutungslosigkeit.

Im Jahre 1884 begannen italienische Archäologen, die antike Stadt auszugraben.

Statue in Gortys, Kreta

Statue in Gortys, Kreta

Sehr viel Spass macht es aber auch, auf der anderen, südlichen Seite der Landstrasse durch den offenen Teil der Ausgrabung zu streifen.

Unsortierte Reste im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Unsortierte Reste im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Dort finden sich z.B. noch die Überreste eines Apollo-Tempels und eines Tempels für ägyptische Gottheiten und viele Gebäudereste, sowie der „Kopflose von Gortys„, eine männliche Statue mit schönem Faltenwurf des Gewandes, aber leider ohne Kopf.

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Der Kopflose von Gortys, Kreta

Der Kopflose von Gortys, Kreta

Auf dem gesamten, riesigen Gelände finden sich auch immer wieder kleine, ausgegrabene Einzelteile, wie z.b. behauene Wandfriese und Säulenteile. Hier wird es auch für Kinder nicht langweilig, da man eine wunderbare „Trümmerrallye“ veranstalten kann.

Unsortierte Reste im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Unsortierte Reste im offenen Teil der Ausgrabung, Gortys, Kreta

Insgesamt ein lohnender Besuch!

Weitere Informationen: Gortyn bei Wikipedia

Wochenmärkte der Messara-Ebene

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Bunte Vielfalt

Bunte Vielfalt

Für Liebhaber der bunten, pittoresken griechischen Wochenmärkte gibt es in der südlichen Messará ein „arbeitsames“ Wochenende. Ab Freitag gibt es jeden Tag einen anderen Markt mit anderen Schwerpunkten.

Schuh-Händler auf dem Wochenmarkt

Schuh-Händler auf dem Wochenmarkt

Los geht es am Freitag in Timbaki, einer schönen kretischen Kleinstadt mit einem gemütlichen, kleinen Markt in den östlichen Seitenstraßen der einzigen Hauptstrasse. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf der Grundversorgung der Einheimischen mit frischem Obst, Gemüse und auch etwas Fleisch und Fisch. Ausserdem gibt es lokalen Honig, Olivenöl und Käse, so wie die typischen Kräuter der Region zu kaufen. Ergänzt wird das Angebot durch einige Stände mit Bekleidung, Haushaltswaren und Gartenpflanzen sowie durch einige wenige Schmuckstände.

Pflanzenhändler auf dem Wochenmarkt

Pflanzenhändler auf dem Wochenmarkt

Ganz anders und viel größer ist das Angebot in Mires, dem nächstgrößeren Ort und eigentlichen Hauptstadt der Messará-Ebene. Der Markt findet jeden Samstag auf der durch den Ort führenden Hauptstraße statt. Hier gibt es natürlich auch das übliche Angebot zur Lebensmittelgrundversorgung, aber wesentlich mehr Stände mit Kleidung und Stoffen. Auch das Angebot für Kunstgewerbe und Schmuck ist hier bedeutend größer. Mehrere Freaks haben Stände für (zum Teil) sehr schönen, handgefertigten Schmuck und manchmal auch Gegenstände aus Olivenholz. Ich selbst werde meist bei Renate schwach, einer netten Österreicherin, die ich schon kenne, seit ich vor 12 Jahren erstmalig in diese Gegend kam.

Selbst für Haarverlängerung gibt es einen (Wochen-)Markt

Selbst für Haarverlängerung gibt es einen (Wochen-)Markt

Erfrischung muss auch mal sein...

Erfrischung muss auch mal sein…

Nach einem ausgiebigen Bummel und dem Einkauf von Obst und Gemüse für die nächsten Tage (unbedingt mal Holzgurken probieren…) ist die Krönung des Marktbesuches dann das Mittagessen an einem der Souvlaki-Stände am Anfang und Ende des Marktes. Hier treffen sich gegen Spätvormittag Einheimische und Touristen zu den leckeren frisch gegrillten Souvlakispießen und einem ersten Bier oder Wein.

Souvlaki zum Ende des Marktbesuchs...

Souvlaki zum Ende des Marktbesuchs…

Souvlaki zum Ende des Marktbesuchs...

Souvlaki zum Ende des Marktbesuchs…

Der ehemalige Bio-Markt in Kamilari, der noch vor einiger Zeit ein breites, eher touristisches Sortiment von Bio-Gemüse und -Obst, über ein bisschen Olivenöl und Raki, den örtlichen, selbstgebrannten Tresterschnaps und auch ein wenig Kunstgewerbe bis hin zu selbstgekochtem Essen bot, ist mittlerweile aufgrund von verschiedenen Restriktionen nur noch sehr klein und bietet auch nur noch ein schmales Sortiment.  Wer in der Gegend ist, kann natürlich trotzdem vorbei schauen und dabei auch gleich die Läden des neu entstandenen „Nebenzentrums“ von Kamilari an der Kreuzung nach Kalamaki bewundern.

Der Markt findet jeden Sonntag im Bereich der Strassenkreuzung zwischen Kamilari und Kalamaki statt.

Natürlich gibt's auch Grundnahrungsmittel...

Natürlich gibt’s auch Grundnahrungsmittel…

Leckereien auf dem Bio-Markt in Kamilari

Leckereien auf dem Bio-Markt in Kamilari

Leckereien auf dem Bio-Markt in Kamilari

Leckereien auf dem Bio-Markt in Kamilari

Und noch eine Alternative gibt es: Wer einen wirklich völlig untouristischen, noch sehr bäuerlich geprägten Markt erleben möchte,ist am Donnerstag in Asimi, einer Kleinstadt mitten in der Messara, sicher gut aufgehoben.

2800 Jahre alter Olivenbaum, Kamilari

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Der 2800 Jahre alte Olivenbaum in Kamilari

Der 2800 Jahre alte Olivenbaum in Kamilari

Einen tollen alten Olivenbaum, eingebettet in schöner Landschaft, hat Kamilari zu bieten. Einen Besuch dort kann man z.B. prima mit einem Essen in den hervorragenden Tavernen Kamilaris verbinden, speziell die Pizzeria Ariadni (Artikel folgt noch) bietet sich dazu an, denn dort startet der beschriebene Fussweg. Leider fehlen auf der oben benutzten Karte einige Wege, aber mit unserer Wegbeschreibung dürfte nichts schief gehen.

Im nördlich von Kamilaris Ortskern gelegenen, unteren Ortsteil Metochi liegt die genannte Pizzeria Ariadni. Wenn man vor dieser steht, führt links davon ein Weg in die Olivenhaine. Früher war der Olivenbaum wohl mal von hier aus ausgeschildert, wir haben aber im Frühjahr 2016 kein Schild gesehen.

Man geht also links neben der Pizzeria den Weg immer geradeaus, nach ca. 900 Metern kommt eine größere Kreuzung, an der mit etwas Glück sogar ein Schild „Olivetree“ am Boden liegt.

Bodennahe Beschilderung zum Olivenbaum, Kamilari

Bodennahe Beschilderung zum Olivenbaum, Kamilari

Auch diese Gabelung überquert man noch geradeaus, 50 Meter weiter biegt dann ein (hoffentlich ebenfalls beschilderter) Weg rechts ab. Diesem folgt man dann ca. 350 Meter, bis man auf der rechten Seite des Weges etwas abseits den Baum samt großem Schild im Feld erkennen kann.

Infotafel zum 2800 Jahre alten Olivenbaum, Kamilari

Infotafel zum 2800 Jahre alten Olivenbaum, Kamilari

Zum Baum selbst gelangt man dann über die gut sichtbaren Trampelpfade.

Für GPS-Nutzer hier noch die exakten Koordinaten: 35° 2’53.14″N, 24°47’53.94″O

Esoterischer Baumschmuck

Esoterischer Baumschmuck

Da der Baum in gewissen Kreisen auch als Kraftort wahrgenommen wird, kann es passieren, dass man dort auf Menschen trifft, die mit dem Baum für den Laien schwer verständliche Dinge tun, u.a. umarmen, sich an ihm reiben oder einfach geistesabwesend vor ihm auf dem Boden liegen. Aber jeder, wie er mag. Bilder davon gibt’s aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes an dieser Stelle nicht.

Diese Klientel schmückt den Baum auch mit Steinen, Muscheln und Trockenblumen.

Wer in der Gegend unterwegs ist, sollte sich aber nicht nur auf diesen einen Baum konzentrieren, in der Gegend wachsen etliche tolle Olivenbäume und auch die Aussicht auf Kamilari ist bei der richtigen Lichtstimmung teils wirklich schön. Insgesamt ein angenehmer abendlicher Spaziergang vor dem Essen, siehe oben. 😉

Andere schöne Olivenbäume am Wegesrand, Kamilari

Andere schöne Olivenbäume am Wegesrand, Kamilari

Taverna Athivoles Tou Kara, Kalamaki

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Athivoles Tou Kara, Kalamaki

Athivoles Tou Kara, Kalamaki

Das Restaurant „Athivoles Tou Kara“ am Dorfplatz von Kalamaki (wenn man vor den Restaurants steht, das linke) war bei uns in vorherigen Urlauben aufgrund seiner Lage nie im Fokus, da wir im Ort immer lieber am Wasser gesessen haben.

Dass das ein Fehler war, ist uns erst in diesem Urlaub so richtig bewusst geworden, denn das, was bei „Athivoles Tou Kara“ an Kalamakis Plateia geboten wird, entschädigt für jede fehlende Aussicht. Für uns ist die Taverne DER Grund, mal wieder öfter in Kalamaki zu essen und nicht mehr so häufig in den umliegenden Dörfern wie Kamilari und Sivas.

Vorspeisen in der Taverna Athivoles in Kalamaki

Vorspeisen in der Taverna Athivoles in Kalamaki

Was Giorgos, Lefteris und Maria Mavrogenakis, die übrigens lange Zeit in Deutschland gelebt haben und entsprechend gut Deutsch sprechen, in ihrer Taverne zaubern, ist über jeden Zweifel erhaben.

Frische Zutaten, schöne Ideen, gute Würzung und vor allem gekonnte Zubereitung sorgten dafür, dass wirklich alles, was wir dort bei mehreren Aufenthalten auf den Tisch bekommen haben, sehr, sehr lecker war und jederzeit wieder so serviert werden dürfte.

Lamm vom Grill bei Taverna Athivoles in Kalamaki

Lamm vom Grill bei Taverna Athivoles in Kalamaki

Lamm vom Grill bei Taverna Athivoles in Kalamaki

Lamm vom Grill bei Taverna Athivoles in Kalamaki

Speziell gegrillte Gerichte werden toll, denn Lefteris schafft es immer, den vorher abgesprochenen Gargrad auf den Punkt zu treffen: So zartes, saftiges Lamm wie dort hatte ich sonst noch nie. Da erkennt man doch die jahrzehntelange Erfahrung in der Gastronomie.

Aber auch der frische Fisch ist ein Gedicht.

Köstlicher Fisch, Taverna Athivoles in Kalamaki

Köstlicher Fisch, Taverna Athivoles in Kalamaki

Die grünen Bohnen als Beilage sind definitiv eine besondere Köstlichkeit!

Fazit: In Kalamaki ist die Taverna Athivoles für uns die erste Adresse, um hervorragend essen zu gehen.

Übrigens: Falls es die Arbeit erlaubt, unterhält der Sohn des Hauses, Giorgos, seine Gäste auch gerne mit gekonntem Mandolinenspiel. Eine wunderschöne Stimmung zum Essen.

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Taverna Sigelakis, Sivas

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In den letzten Jahren ist die Taverna Sigelakis zu unserem eindeutigen Lieblingsrestaurant in Sivas geworden.

Taverna Sigelakis, Sivas - Außenansicht

Taverna Sigelakis, Sivas – Außenansicht

Giorgos Sigelakis betreibt nämlich nicht nur mit seiner Frau Maria die gleichnamigen (und von uns hier schon empfohlenen) Studios Sigelakis, sondern kocht auch hervorragend, was er jeden Abend in seiner Taverne beweist.

Die Taverna Sigelakis liegt aus Fahrtrichtung Kamilari/Hauptstraße nach Pitsidia/Matala in Sivas auf der linken Straßenseite vor dem Dorfplatz. Die Taverne ist recht unscheinbar und auch  kleiner als die Restaurants an der nach umfangreichen Umbauarbeiten und Baumfäll-Aktionen mittlerweile ziemlich entstellten Plateia von Sivas.

Diese Überschaubarkeit und die Gemütlichkeit sorgen neben Giorgos guter Küche jedes Mal für einen gelungenen Abend, hier auch noch unter echten Bäumen. 😉

Unbedingte Vorspeisenempfehlung: Die lecker angemachten Linsen und natürlich der tolle Choriatiki, hier z.B. mal mit Portulak.

Taverna Sigelakis, Sivas - Choriatiki

Taverna Sigelakis, Sivas – Choriatiki

Als Hauptgericht bieten sich z.B. alle Fleischgerichte in Soße an, die sind nämlich immer hervorragend abgeschmeckt. Oder aber einfach mit Feta gefüllte Frikadellen. Oder, oder, oder. 😉 Eigentlich ist alles köstlich. Einziges „Problem“: Die Portionen sind sehr üppig.

Nachtisch gibt es natürlich vom Haus, und wenn man Glück hat, gibt es Joghurt mit süß eingekochten Früchten, oder gar mit Rosenblüten. Und dazu hausgemachten Honig-Raki.

Ich schrieb ja, besser kann man in Sivas unserer Ansicht nach nicht ausgehen. Einfach mal probieren! Wir werden von unseren Eindrücken im April/Mai 2016 sicher auch hier im Blog berichten.

Facebook-Seite der Taverna Sigelakis: https://www.facebook.com/taverna.sigelakis?fref=ts

Taverna Sigelakis, Sivas - Gastraum

Taverna Sigelakis, Sivas – Gastraum

Taverna Sigelakis, Sivas - Außenreklame

Taverna Sigelakis, Sivas – Außenreklame

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis

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Bei einem der vielen Örtchen namens „Agios Ioannis“ auf Kreta findet sich ein Kirchlein, dass auf jeden Fall einen Abstecher lohnt.

Die Kapelle „Agios Pavlos“ liegt ganz in der Nähe von Festos (Phaistos) an der Straße von Sivas nach Agios Ioannis (kurz vor’m Ort auf der rechten Seite) und ist eine der ältesten Kirchen auf Kreta.

Trotzdem hat man dort meist absolut seine Ruhe und ist so gut wie immer ganz alleine dort; die Kirche ist kein Ziel von organisierten Ausflugsfahrten und in Reiseführern und bei Individualreisenden offenbar auch nicht so richtig populär.

So kann man diesen Ort der Stille ganz entspannt auf sich wirken lassen: manche halten die Kirche, auch außerhalb ihrer religiösen Bedeutung, für einen besonderen Kraftort.

Informationen zur Kirche finden sich bei Wikipedia im Eintrag zum Ort Agios Ioannis: Wikipedia-Eintrag Agios Ioannis

Für eine Besichtigung reicht bequem eine halbe Stunde, so dass man dieses schöne Fleckchen mit vielen anderen Aktivitäten verbinden kann, z.B. auch mit einem gepflegten Restaurantbesuch in den für ihre Kaninchen-Gerichte bekannten Tavernen nebenan in Agios Ioannis.

Hier ein paar Impressionen:

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Eingangsschild

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Eingangsschild

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Außenansicht

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Außenansicht

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Innenraum-Details

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis - Blick ins Gebeinhaus (links neben der Kirche)

Kirche Agios Pavlos, Agios Ioannis – Blick ins Gebeinhaus (links neben der Kirche)

 

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